Archiv für Mai 2016

Doppeltes Podest bei German Open

Am Pfingstwochenende wurden die German Open der Flying Junior am Möhnesee beim gastgebenden Yachtclub Westfalia Arnsberg ausgesegelt. In acht spannenden Wettfahrten bei wechselnden Verhältnissen setzten sich Thorsten Willemsen und Stephanie Tauchert (Bocholt/Duisburg) souverän durch. Selbst Hagelschauer und Sturmböen konnten ihnen die insgesamt sechs Laufsiege nicht vermiesen. Die ansonsten zumeist guten Windverhältnisse nutzten die Vizemeister Michael und Katharina Korsmeier aus Lippstadt für den großen persönlichen Erfolg. Sie landeten vor Norbert Riffeler und Gudrun Korsmeier-Riffeler, ebenfalls vom Segelclub Lippstadt (SCLi) und amtierende Sieger der Belgian Open. Die weiteren Ergebnisse des SCLi bei insgesamt 19 gemeldeten Booten: 5. Baumert/Baumert, 6. N. Kuhlmann/Kossack, 7. Budde/Freigang, 9. J.-P. Dupal/Baumgart, 10. Jathe/Eversmeyer, 11. N. Rüthing/V. Rüthing, 13. O. Rüthing/L. Höer, 15. Bury/Bury, 16. U. Rüthing/W. Dupal, 17. C. Kuhlmann/Scharf. Zudem waren Justus Rüthing (4.), der erfolgreich den geliebten Nilpferd-Pokal für den Blechplatz aus dem vergangenen Jahr verteidigen konnte, und Alexander Bittner (14.) an der Vorschot erfolgreich mit ihren Steuermännern unterwegs. Die erfolgreich durchgeführte Meisterschaft wurde entsprechend gefeiert und die gelungene Generalprobe dient für einige bereits als Gradmesser für die Dutch Open und Europameisterschaft Ende Juli in den Niederlanden (Stellendam).IMG_1763 (Groß)

Perfekte Trainingsbedingungen am Magaretensee

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Am vergangenen langen Wochenende stand für die Segler der Flying Junior-Klasse ein viertägiges Regatta-Training von Donnerstag bis Sonntag auf dem Plan. Passenderweise wurden sie mit perfekten Segelbedingungen beschenkt: Reichlich Wind, tollster Sonnenschein und sommerliche Temperaturen ließen keine Wünsche offen. Geleitet wurde das Training von den erfahrenen Seglern Gregor und Sabrina Müller, die, ausgestattet mit Trillerpfeife, Foto- und Videokamera, Anweisungen vom Motorboot aus gaben. Nach jeweils einigen Stunden Segelpraxis und anschließender Stärkung an Land wurden die aufgenommenen Medien zu Analysezwecken herangezogen. Den Seglern war es dadurch möglich, die eigenen Bewegungen und Griffe an Board sowie etwaige Fehler und deren Auswirkungen auf Geschwindigkeit und Segeltaktik nachzuvollziehen. Der Bild- und Videovergleich am Sonntag zeigte den enormen Fortschritt, der innerhalb weniger Tage erzielt werden konnte. Insgesamt waren sechs Boote, mit untereinander wechselnden Besatzungen am Training beteiligt, sodass insgesamt 15 Segler vom Training profitierten. Bereits am Pfingstwochenende können die neuen Erkenntnisse bei der German Open am Möhnesee Anwendung finden. Dort werden am Samstag um 12 Uhr über 20 Boote an der Startlinie erwartet, vermutlich bei gleich gutem Wind. Auch wenn die Temperaturen leider etwas niedriger ausfallen werden, sind ein dutzend Boote vom Segelclub Lippstadt bereits beim Yachtclub Westfalia Arnsberg gemeldet.